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Laserstrahl-Profiler
Check cmos vs. ccd sensors details in camera laser beam characterization.

Welche Art von Kamera ist am besten für die Charakterisierung von Laserstrahlen – CMOS vs. CCD

Die Laserstrahlprofilierung ist ein wichtiger Bestandteil der Laserforschung, -entwicklung und -produktion und liefert entscheidende Informationen über die Qualität und Leistung von Laserstrahlen. Eine der Schlüsselkomponenten eines Laserstrahlprofilers ist die Kamera, die zur Aufnahme der Bilder des Laserstrahls verwendet wird. Allerdings sind nicht alle Kameras für die Laserstrahlcharakterisierung gleich gut geeignet. In diesem Artikel werden wir die verschiedenen Kameratypen untersuchen, die für die Laserstrahlprofilierung zur Verfügung stehen, und die wichtigsten Faktoren diskutieren, die bei der Auswahl einer Kamera für Ihre Anforderungen an die Laserstrahlcharakterisierung zu berücksichtigen sind. Durch das Verständnis der Vorteile und Einschränkungen jedes Kameratyps können Sie eine fundierte Entscheidung darüber treffen, welche Kamera für Ihre spezifische Anwendung am besten geeignet ist, und die genauesten und zuverlässigsten Ergebnisse aus Ihrem Laserstrahlprofilierungssystem sicherstellen.

Wenn es um die Charakterisierung von Laserstrahlen geht, können verschiedene Kameratypen eingesetzt werden, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Zu den am häufigsten verwendeten Kameratypen für die Laserstrahlcharakterisierung gehören:

CCD-Kameras (Charge-Coupled Device):
Dies sind Kameras, die einen CCD-Sensor zur Bildaufnahme verwenden. CCD-Kameras sind empfindlich für einen großen Wellenlängenbereich und können hochauflösende Bilder erfassen. Sie zeichnen sich außerdem durch geringes Rauschen, hohen Dynamikumfang und gute Farbwiedergabe aus. CCD-Kameras werden häufig in der Laserstrahlprofilierung und anderen Arten der Strahlcharakterisierung eingesetzt.

CMOS-Kameras (Complementary Metal-Oxide-Semiconductor):
Diese Kameras verwenden einen CMOS-Sensor zur Bildaufnahme. CMOS-Kameras bieten ähnliche Fähigkeiten wie CCD-Kameras, sind jedoch kostengünstiger, haben einen geringeren Stromverbrauch und können in kleineren Bauformen realisiert werden. Sie eignen sich außerdem gut für schnelle Bildgebung und Hochgeschwindigkeitsanwendungen.

Die spektrale Empfindlichkeitskurve des HUARIS ONE Profilers ist in der untenstehenden Grafik dargestellt:

Spectral sensitivity huaris one laser beam profiler
The spectral sensitivity curve of HUARIS ONE profiler

ICCD-Kameras (Intensified Charge-Coupled Device):
Diese Kameras verwenden einen CCD-Sensor in Kombination mit einem Bildverstärker. ICCD-Kameras sind sehr empfindlich bei schwachen Lichtverhältnissen und können zur Aufnahme von Laserstrahlen mit sehr hoher Leistung eingesetzt werden. Sie werden häufig in Hochleistungslaseranwendungen wie Laserschneiden und Laserschweißen verwendet.

InGaAs-Kameras:
Diese Kameras verwenden einen InGaAs-Sensor, einen speziellen Sensortyp, der empfindlich für Wellenlängen im nahen Infrarot (NIR) ist, einem für Laseranwendungen typischen Spektralbereich. Diese Kameras eignen sich zur Messung von Hochleistungsstrahlen im NIR-Bereich und werden häufig in der Glasfaserkommunikation, Spektroskopie und verwandten Anwendungen eingesetzt.

SWIR-Kameras (Shortwave Infrared):
Diese Kameras sind empfindlich für kurzwellige Infrarotstrahlung (SWIR), einen weiteren für Laseranwendungen wichtigen Spektralbereich. Sie eignen sich zur Messung von Hochleistungsstrahlen im SWIR-Bereich und werden häufig in Sensor- und Bildgebungsanwendungen eingesetzt.

Die beste Kamera für die Laserstrahlcharakterisierung hängt von den spezifischen Anforderungen der Anwendung ab, wie z. B. Wellenlänge, Leistung und räumliche Auflösung des Laserstrahls sowie der Umgebung, in der die Kamera eingesetzt wird. Es ist wichtig, bei der Auswahl einer Kamera für die Laserstrahlcharakterisierung Faktoren wie Kosten, Größe und Benutzerfreundlichkeit zu berücksichtigen.

CMOS vs. CCD – was ist besser?

CMOS- (Complementary Metal-Oxide-Semiconductor) und CCD- (Charge-Coupled Device) Sensoren sind zwei unterschiedliche Typen von Bildsensoren, die in Kameras verwendet werden können, einschließlich solcher für die Laserstrahlcharakterisierung. Beide Sensortypen haben ihre eigenen Vor- und Nachteile, und die Wahl zwischen ihnen hängt von den spezifischen Anforderungen der Anwendung ab.

CCD-Sensoren sind für ihre hohe Bildqualität und ihr geringes Rauschen bekannt. Sie sind empfindlich für einen großen Wellenlängenbereich und können hochauflösende Bilder erfassen. CCDs ermöglichen zudem die Aufnahme von Bildern mit hohem Dynamikumfang und guter Farbwiedergabe. Sie werden häufig in wissenschaftlichen und industriellen Anwendungen eingesetzt, bei denen eine hohe Bildqualität erforderlich ist. Allerdings sind CCDs in der Regel teurer als CMOS-Sensoren und haben einen höheren Stromverbrauch.

CMOS-Sensoren hingegen sind kostengünstiger als CCDs und zeichnen sich durch einen geringeren Stromverbrauch aus. Sie können zudem in kleineren Bauformen realisiert werden, was sie besser für portable oder kompakte Anwendungen geeignet macht. Sie eignen sich auch für schnelle Bildgebung und Hochgeschwindigkeitsanwendungen, und ihre Technologie erlaubt eine stärkere Integration auf dem Chip, beispielsweise durch die Integration einer Verarbeitungseinheit, die den Bedarf an externen Komponenten reduziert. Allerdings können CMOS-Sensoren ein höheres Rauschen und eine geringere Quanteneffizienz (QE) als CCDs aufweisen, was bedeutet, dass zusätzliche Signalverarbeitung erforderlich sein kann, um eine vergleichbare Bildqualität zu erreichen.

cmos image sensors vs ccd in laser beam diagnostics

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass CCDs besser für Anwendungen geeignet sind, die eine hohe Bildqualität erfordern, während CMOS-Sensoren besser für kostenkritische Anwendungen oder solche geeignet sind, die einen niedrigen Stromverbrauch und eine kompakte Bauform erfordern.

Für den Einsatz in Laseranwendungen wird zudem angenommen, dass CMOS-Arrays eine höhere Schadensschwelle als CCDs besitzen.

Es ist zu beachten, dass die Wahl zwischen CMOS- und CCD-Sensoren nicht immer eindeutig ist und die spezifischen Anforderungen der Anwendung berücksichtigt werden müssen, wie z. B. Wellenlänge, Leistung, räumliche Auflösung und Datenrate sowie weitere Faktoren wie Kosten, Größe und Benutzerfreundlichkeit.

Prüfen Sie die Spezifikationen der Huaris Laserstrahlprofiler.

Schwarzweiß- vs. Farb-Detektorarray

Bei der Auswahl eines Detektorarrays für die Laserstrahlcharakterisierung stehen mehrere Optionen zur Verfügung, darunter Schwarzweiß- (monochrome) Arrays und Farbarrays. Die Wahl hängt von den spezifischen Anforderungen der Anwendung ab.

Schwarzweiß-Detektorarrays sind empfindlich im Spektralbereich von Ultraviolett über sichtbar bis hin zum nahen Infrarot (NIR). Sie werden häufig in der Laserstrahlprofilierung und anderen Arten der Strahlcharakterisierung eingesetzt, da sie eine hohe räumliche Auflösung und gute Empfindlichkeit bieten. Sie sind weniger anfällig für Umgebungslicht und können empfindlicher gegenüber der Laserstrahlung sein.

Farb-Detektorarrays hingegen sind gleichzeitig für mehrere Wellenlängen empfindlich, typischerweise im sichtbaren Spektralbereich, und können Informationen über die Farbe des Lichts erfassen. Sie werden häufig in Anwendungen eingesetzt, bei denen Farbinformationen wichtig sind, wie z. B. in der Farbbildgebung, Materialanalyse und Farbsensorik. Sie können mehr Informationen über den Laserstrahl liefern, sind jedoch stärker durch Umgebungslicht beeinflusst. Zudem weisen sie eine geringere räumliche Auflösung auf und werden daher kaum in der Laserstrahlcharakterisierung eingesetzt, bei der eine hohe Genauigkeit der Intensitätsabbildung entscheidend ist.

Die Wahl zwischen einem Schwarzweiß- oder Farb-Detektorarray hängt von den spezifischen Anforderungen der Anwendung ab. Wenn Farbinformationen nicht relevant sind, bietet ein Schwarzweiß-Detektorarray eine bessere Empfindlichkeit und räumliche Auflösung. Wenn Farbinformationen wichtig sind, sollte ein Farb-Detektorarray verwendet werden. Zusätzlich sollte die Umgebung, in der der Detektor eingesetzt wird, berücksichtigt werden, da Farb-Detektorarrays empfindlicher gegenüber Umgebungslicht sein können.

Farbtiefe und Analog-Digital-Wandler

Bei Farb-Detektorarrays beeinflussen die Farbtiefe und der im Kamerasystem verwendete Analog-Digital-Wandler (ADC) die Gesamtbildqualität und die Fähigkeit zur genauen Messung des Laserstrahls.

Die Farbtiefe, auch Bittiefe genannt, bezieht sich auf die Anzahl der Bits, die zur Darstellung der Farbe jedes Pixels in einem Bild verwendet werden. Je höher die Farbtiefe, desto mehr Farben können dargestellt werden und desto genauer ist die Farbwiedergabe. Eine höhere Farbtiefe ermöglicht zudem einen größeren Dynamikumfang, also den Bereich der Helligkeitsstufen, die in einem Bild erfasst werden können. Ein größerer Dynamikumfang erlaubt genauere Messungen des Laserstrahls.

Der Analog-Digital-Wandler (ADC) ist eine Schaltung, die ein analoges Signal in eine digitale Darstellung umwandelt. Der ADC in einer Kamera wandelt das vom Sensor erfasste analoge Bildsignal in ein digitales Bild um. Die Auflösung des ADC, gemessen in Bits, bestimmt die maximale Anzahl digitaler Werte, die erzeugt werden können. Eine höhere ADC-Auflösung führt zu einer höheren Farbtiefe und ermöglicht eine genauere Farbdarstellung sowie einen größeren Dynamikumfang.

Farbtiefe und ADC-Auflösung beeinflussen somit die Fähigkeit, den Laserstrahl genau zu messen. Eine höhere Farbtiefe und ADC-Auflösung ermöglichen eine genauere Farbdarstellung und einen größeren Dynamikumfang, was präzisere Messungen des Laserstrahls erlaubt.

The color depth and ADC resolution of a camera will affect the ability to accurately measure the laser beam

Es ist zu beachten, dass Farbtiefe und ADC-Auflösung nicht die einzigen Faktoren sind, die die Bildqualität und Messgenauigkeit beeinflussen; auch Faktoren wie Sensorqualität, Objektiv und Optik spielen eine Rolle.

Pixelgröße und Pixelabstand – was ist der Unterschied?

Pixelgröße und Pixelabstand sind zwei miteinander verbundene, aber unterschiedliche Eigenschaften von Bildsensoren, wie sie in Kameras zur Laserstrahlcharakterisierung verwendet werden.

Die Pixelgröße bezieht sich auf die physikalische Größe jedes einzelnen Pixels auf dem Bildsensor. Sie wird typischerweise in Mikrometern (µm) angegeben und kann von wenigen Mikrometern bei hochauflösenden Sensoren bis zu mehreren zehn Mikrometern bei Sensoren mit niedrigerer Auflösung reichen. Eine größere Pixelgröße bedeutet in der Regel, dass jedes Pixel mehr Licht sammeln kann, was zu einer höheren Empfindlichkeit und einem besseren Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) führt.

Der Pixelabstand (Pixel Pitch) hingegen bezeichnet den Abstand zwischen den Mittelpunkten benachbarter Pixel auf dem Bildsensor. Auch dieser wird typischerweise in Mikrometern (µm) angegeben. Der Pixelabstand ist umgekehrt proportional zur Auflösung des Sensors: Ein kleinerer Pixelabstand führt zu einer höheren Auflösung und umgekehrt.

Pixel size and pixel pitch - what is the difference

Eine kleinere Pixelgröße ermöglicht es, eine größere Anzahl von Pixeln auf einer gegebenen Fläche unterzubringen und somit die effektive Auflösung des Arrays zu erhöhen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Pixelgröße und Pixelabstand miteinander verbunden, aber unterschiedliche Eigenschaften von Bildsensoren sind. Die Pixelgröße beeinflusst die Empfindlichkeit und das SNR des Sensors, während der Pixelabstand die Auflösung bestimmt.

Beide Parameter sind bei der Auswahl eines Bildsensors für eine bestimmte Anwendung wichtig. Die optimale Wahl hängt von den spezifischen Anforderungen ab, wie z. B. der benötigten Auflösung, Empfindlichkeit und dem Dynamikumfang.

Als allgemeine Schlussfolgerung gilt: Wenn die räumliche Auflösung wichtiger ist, sollte eine kleinere Pixelgröße gewählt werden. Ist hingegen die Empfindlichkeit entscheidend, liefern größere Pixel bessere Ergebnisse.

Die Produkte der Huaris One Serie sind auf hohe Empfindlichkeit ausgelegt und verfügen über eine Pixelgröße von 5,2 Mikrometern. Für Anwendungen, bei denen eine höhere räumliche Auflösung erforderlich ist, ist der Huaris Five mit einer Pixelgröße von 2,2 Mikrometern die optimale Wahl.

Optische Größe eines Detektorarrays

Die optische Größe eines Detektorarrays ist ein Parameter der sogenannten freien Apertur. Sie bezieht sich auf die gesamten Abmessungen des lichtempfindlichen Bereichs des Detektorarrays. Grundsätzlich ist eine größere Detektorfläche wünschenswert, da sie mehr Licht erfassen kann; jedoch geht eine größere Detektorgröße in der Regel mit höheren Kosten einher. Aus diesem Grund muss eine optimale Auswahl getroffen werden.

Huaris One verfügt über eine Detektorfläche von 6,656 mm × 5,325 mm, während Huaris Five eine Größe von 5,702 mm × 4,277 mm aufweist.

Steckverbinder-Standards (USB, HDMI …)

In Lasersystemen werden verschiedene Arten von Steckverbindern für unterschiedliche Zwecke eingesetzt. Die Wahl des Steckverbinder-Standards hängt von den spezifischen Anforderungen der Anwendung und der Art der zu übertragenden Signale ab. Zu den am häufigsten verwendeten Steckverbinder-Standards in Lasersystemen gehören:

USB (Universal Serial Bus):
Ein weit verbreiteter Standard zur Übertragung von Daten und Energie zwischen Geräten. USB-Steckverbinder werden häufig verwendet, um Laserdiodentreiber, Controller und andere Peripheriegeräte mit einem Lasersystem zu verbinden.

Der USB-Standard definiert zudem verschiedene Versionen wie 2, 3, 3.1 usw. Der Hauptunterschied zwischen ihnen liegt in der Übertragungsgeschwindigkeit und der maximalen Kabellänge.

Ethernet:
Ein Netzwerkstandard zur Datenübertragung zwischen Geräten. Ethernet-Steckverbinder werden häufig verwendet, um Lasersysteme mit einem Netzwerk oder dem Internet zu verbinden und eine Fernsteuerung und -überwachung zu ermöglichen.

RS-232:
Ein serieller Kommunikationsstandard zur Datenübertragung zwischen Geräten. RS-232-Steckverbinder werden häufig verwendet, um Lasersysteme mit Controllern und anderen Peripheriegeräten zu verbinden.

GPIB (General Purpose Interface Bus):
Ein Standard zur Verbindung elektronischer Messgeräte mit Computern und Controllern. GPIB-Steckverbinder werden häufig zur Anbindung von Lasersystemen an Steuergeräte verwendet.

HDMI (High-Definition Multimedia Interface):
Ein digitaler Schnittstellenstandard zur Übertragung von Video- und Audiodaten zwischen Geräten. HDMI-Steckverbinder werden häufig verwendet, um Lasersysteme mit Displays und anderen Videoausgabegeräten zu verbinden.

Auch Glasfasersteckverbinder werden in Lasersystemen häufig eingesetzt, insbesondere bei Hochleistungs- oder Hochgeschwindigkeitsdatenübertragungen, da sie eine hohe Bandbreite und Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen (EMI) bieten.

Es ist zu beachten, dass die Wahl des Steckverbinder-Standards von den spezifischen Anforderungen der Anwendung und der Art der zu übertragenden Signale abhängt. Einige Detektoren verwenden mehrere Steckverbinder-Standards zur Übertragung unterschiedlicher Signaltypen.

Darüber hinaus muss die Auswahl des Übertragungsstandards bereits in der Entwurfsphase des Geräts erfolgen, um die Datenmenge zu berücksichtigen, die pro Zeiteinheit über die Schnittstelle übertragen werden muss. Aus diesem Grund ist es beispielsweise eine nicht optimale Entscheidung, einen USB-3-Standard in einer Anwendung zu verwenden, bei der nur eine geringe Datenmenge übertragen wird.

Art des Shutters

In Lasersystemen ist ein Shutter eine Vorrichtung zur Steuerung der Belichtung des Laserstrahls, indem der Strahlengang geöffnet oder geschlossen wird. Es gibt mehrere Arten von Shutters, die in Lasersystemen häufig eingesetzt werden, jeweils mit eigenen Vor- und Nachteilen. Zu den gängigsten Shuttertypen gehören:

Type of shutter like mechanical shutters

Mechanische Shutter

Diese Shutter verwenden mechanische Elemente wie eine Blende oder ein Schieber, um den Laserstrahl zu blockieren oder freizugeben. Mechanische Shutter sind in der Regel zuverlässig, langlebig und für Hochleistungslaser geeignet, können jedoch relativ langsam sein und Vibrationen verursachen.

Akusto-optische Shutter

Diese Shutter nutzen das akusto-optische Prinzip, bei dem eine akustische Welle den Laserstrahl ablenkt oder streut, um ihn zu blockieren oder freizugeben. Akusto-optische Shutter sind schnell, sehr präzise und für Hochleistungslaser geeignet, jedoch relativ teuer und temperaturempfindlich.

Elektro-optische Shutter

Diese Shutter nutzen das elektro-optische Prinzip, bei dem ein elektrisches Feld den Brechungsindex eines Materials verändert und so den Durchgang des Laserstrahls steuert. Elektro-optische Shutter sind schnell, hochpräzise und für Hochleistungslaser geeignet, jedoch ebenfalls relativ teuer und temperaturempfindlich.

AOM (Akusto-optischer Modulator)

Dieser Shuttertyp basiert ebenfalls auf dem akusto-optischen Prinzip, moduliert jedoch die Intensität des Laserstrahls anstatt ihn nur abzulenken oder zu streuen. AOMs sind schnell, präzise und für Hochleistungslaser geeignet, jedoch ebenfalls relativ teuer und temperaturempfindlich.

Pockels-Zellen

Dieser Shuttertyp nutzt den Pockels-Effekt, bei dem ein elektrisches Feld auf einen Kristall angewendet wird, um dessen Brechungsindex zu verändern und so die Transmission des Laserstrahls zu modulieren. Pockels-Zellen sind schnell, präzise und für Hochleistungslaser geeignet, jedoch ebenfalls relativ teuer und temperaturempfindlich.

Die Wahl des Shutters hängt von den spezifischen Anforderungen der Anwendung ab, wie z. B. Laserleistung, Wiederholrate, Geschwindigkeit und Präzision. Darüber hinaus sollten auch die Betriebsumgebung des Lasersystems, wie Temperaturbereich und Vibrationen, berücksichtigt werden.

Der Begriff „Shutter“ wird auch zur Bezeichnung des Auslesemodus von Detektorarrays verwendet. Ein „Global Shutter“ erfasst das Bild gleichzeitig über das gesamte Array und überträgt es anschließend in einem Schritt an die Verarbeitungselektronik. Ein „Rolling Shutter“ hingegen überträgt das Bild zeilen- oder segmentweise nacheinander an die Elektronik. Der Global Shutter ist die bevorzugte Lösung bei kleineren Arrays und in Anwendungen, bei denen sehr schnelle Phänomene beobachtet werden. Der Rolling Shutter wird hingegen bei größeren Arrays eingesetzt, wenn sich das Bild nicht sehr schnell ändert, um höhere Datenübertragungsraten zu ermöglichen.

Author

Maciej Hawro